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Anleitungen · Anforderungen an die Datei

Passbild-DPI: was 300 und 600 DPI wirklich bedeuten

DPI verbindet ein digitales Bild mit einer Druckgröße. Für gedruckte Fotos ist der Wert wichtig, die meisten Online-Antragsportale achten aber auf Pixelmaße und Dateigröße statt auf die im JPEG gespeicherte DPI-Zahl.

Aktualisiert 2 Min. Lesezeit

In diesem Artikel · 8 Abschnitte
  1. —Für den Druck sind 300 DPI der praktische Standard
  2. 01Übersichtstabelle
  3. 02DPI sind keine Pixelmaße
  4. 03Geänderte DPI-Metadaten verbessern die Qualität nicht
  5. 04Die fertige Druckgröße prüfen
  6. 05Häufig gestellte Fragen
  7. 06Offizielle Quellen
  8. 07Weiterführende Anleitungen

Kurze Antwort

Für den Druck sind 300 DPI der praktische Standard

Nehmen Sie 300 DPI. Beim digitalen Hochladen gelten zuerst die geforderten Pixel und die Dateigröße.

Übersichtstabelle

EinsatzPraktische EinstellungWas geprüft wird
Normaler Fotodruck300 DPIDruckgröße und sichtbare Schärfe
Druck in hoher Auflösung600 DPI, wenn verlangtDruckgröße und Details des Ausgangsbilds
Online-AntragsportalDPI wird oft ignoriertPixel, Seitenverhältnis, Format, Dateigröße
E-Mail oder DokumentvorschauMetadaten mit 72 oder 96 DPI möglichMeist nur die Anzeigegröße

DPI sind keine Pixelmaße

Ein Bild mit 600 × 600 Pixeln lässt sich bei 300 DPI als 2 × 2 Zoll oder bei 600 DPI als 1 × 1 Zoll drucken. Die Pixelzahl ist in beiden Fällen gleich; nur der vorgesehene Druckmaßstab ändert sich.

Geänderte DPI-Metadaten verbessern die Qualität nicht

Wer ein JPEG ohne Neuberechnung von 72 auf 300 DPI umstellt, ändert nur die Druckanweisung, nicht die Gesichtsdetails. Braucht die gewünschte Druckgröße danach mehr Pixel, muss das Bild neu berechnet oder – besser – mit ausreichender Auflösung neu aufgenommen werden.

Die fertige Druckgröße prüfen

Druckertreiber schalten manchmal unbemerkt „An Seite anpassen“ oder eine randlose Vergrößerung ein. Drucken Sie mit 100 % Skalierung und messen Sie das fertige Foto vor der Abgabe mit einem Lineal nach.

Häufig gestellte Fragen

01Reichen 300 DPI für ein Passbild?

Ja, für die meisten normalen Fotodrucke. Eine höhere DPI-Zahl lohnt sich nur, wenn das Ausgangsbild genug Details hat und Behörde oder Fotolabor sie verlangen.

02Wird ein Foto mit 72 DPI online abgelehnt?

Meist nicht allein deshalb. Online-Portale prüfen in der Regel Pixel, Seitenverhältnis, Format und Dateigröße. Bei Anträgen auf Papier kann dagegen eine bestimmte Druckgröße in passender Druckqualität verlangt sein.

03Kann ich 72 DPI in 300 DPI umwandeln?

Die Metadaten lassen sich ändern, neue Details entstehen dadurch aber nicht. Prüfen Sie, ob die Datei schon genug Pixel für die verlangte Druckgröße hat.

04Was ist der Unterschied zwischen DPI und PPI?

PPI gibt an, wie viele Pixel des digitalen Bildes auf einen gedruckten Zoll kommen; DPI beschreibt streng genommen die Druckpunkte des Druckers. In Anleitungen für Passbilder steht DPI meist als praktische Kurzform für beides.

Offizielle Quellen

Wenden Sie diese Vorgabe auf Ihr Foto an

Öffnen Sie das passende Werkzeug im Browser und prüfen Sie die fertige Datei danach für das gewählte Land und Dokument.

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