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RatgeberDeutschland

Digitales Passbild: Welche Dokumente den Code verlangen und wo Papier bleibt

Für einen elektronischen Aufenthaltstitel in Deutschland ist ein digitales Foto (DataMatrix-Code) oder eine Aufnahme am Terminal für 6 Euro erforderlich, für den Führerschein und Aufkleber für ukrainische Flüchtlinge wird jedoch weiterhin ein gedrucktes Papierfoto benötigt.

Aktualisiert Yevhen Kravchenko10 Min. Lesezeit

Digitales Passbild mit DataMatrix-Code und Papierfoto für deutsche Dokumente
In diesem Artikel · 11 Abschnitte
  1. 01Kurze Antwort: Digitales Passbild – welche Dokumente sind betroffen?
  2. 02Digitale Reform: Warum Deutschland die Anforderungen an Fotos aufgeteilt hat
  3. 03Für welche Dokumente Papierfotos nicht mehr akzeptiert werden
  4. 04Ausnahmen: Führerschein, Aufkleber im Pass und Anträge im Ausland
  5. 05Vergleich: digitales Passbild und Papierfoto
  6. 06Warum die Behörde Fotos ablehnt und was dann gilt
  7. 07Schritt für Schritt: Wie Sie ein Foto nach den geltenden Regeln einreichen
  8. 08Anforderungen an Papierfotos nach Anlage 8 PassV
  9. 09Größe und Alter von Passbildern im weltweiten Vergleich
  10. 10Fragen
  11. 11Offizielle Quellen

Das Wichtigste

5 Punkte
  1. Ab dem 1. August 2025 akzeptieren deutsche Behörden keine Papierfotos mehr für Personalausweise, Reisepässe und den elektronischen Aufenthaltstitel (eAT) mit Chip.
  2. Fotos für elektronische Dokumente werden entweder in der Behörde gemacht (einheitliche Gebühr von 6 Euro) oder bei einem Fotografen bzw. Dienstleister, der statt eines Abzugs einen DataMatrix-Code ausgibt.
  3. Für den Führerschein ist ein digitales Foto nicht geeignet — hier muss weiterhin ein ausgedrucktes Papierfoto im Format 35x45 mm eingereicht werden.
  4. Ukrainische Flüchtlinge, die ihren Aufenthaltstitel direkt in den Pass eingeklebt bekommen, müssen weiterhin ein biometrisches Papierfoto mitbringen.
  5. Für die Aufnahme am Fototerminal der Behörde wird geraten, 5–10 Minuten zusätzlich vor dem Termin einzuplanen; digitale Dateien auf USB-Sticks werden nicht verwendet.

Kurze Antwort: Digitales Passbild – welche Dokumente sind betroffen?

Ab dem 1. August 2025 ist es nicht mehr erlaubt, ein Foto auf Fotopapier für die Beantragung eines elektronischen Aufenthaltstitels (eAT), eines Personalausweises oder eines deutschen Reisepasses mitzubringen. Ausländerbehörden und Bürgerämter verlangen ausschließlich ein digitales Foto. Damit stellt sich beim Thema digitales Passbild die Frage, welche Dokumente davon betroffen sind. Sie können es entweder direkt an einem Terminal der Behörde für 6 Euro erstellen lassen oder bei einem Fotostudio bzw. einem anderen Dienstleister, der das Foto über einen sicheren elektronischen Kanal an die Behörde übermitteln und einen DataMatrix-Code ausstellen kann.

Allerdings unterstützt Deutschland gleichzeitig zwei gegensätzliche Systeme. Wenn Sie einen Antrag auf einen Führerschein stellen oder eine spezifische Aufenthaltserlaubnis für ukrainische Flüchtlinge erhalten, die als Aufkleber in Ihren Reisepass geklebt wird, müssen Sie ein ausgedrucktes Papierfoto mitbringen. Ein digitaler DataMatrix-Code ist für diese Dienstleistungen nicht geeignet, und der Antragsteller wird unverrichteter Dinge wieder weggeschickt.

Für die Fälle, in denen die Regeln ein ausgedrucktes Foto verlangen, können Sie das Foto für den Aufenthaltstitel in Deutschland im Voraus vorbereiten.

Digitale Reform: Warum Deutschland die Anforderungen an Fotos aufgeteilt hat

Europäischer Hintergrund und das Passgesetz

Auf europäischer Ebene gelten Sicherheitsanforderungen für Identitätsdokumente. Gemäß Artikel 1a der Verordnung (EG) Nr. 2252/2004 des Rates müssen biometrische Identifikatoren von qualifiziertem und ordnungsgemäß ermächtigtem Personal der ausstellenden Behörde selbst erfasst werden. Reisepässe und Reisedokumente müssen ein hochsicheres Speichermedium mit dem Gesichtsbild enthalten.

In Deutschland wurde das Gesetz zur Stärkung der Sicherheit im Pass- und Ausweiswesen verabschiedet. Wie das Landesamt für Einwanderung Berlin anmerkt, trat das Gesetz am 1. Mai 2025 in Kraft. Seitdem dürfen biometrische Passbilder nur noch digital direkt bei den Behörden oder in Fotostudios erstellt werden, die sie über einen sicheren elektronischen Kanal digital übermitteln können.

Ende der Übergangsfrist

Jede große Reform erfordert Zeit zur technischen Anpassung. Die Behörde in Stuttgart bestätigt offiziell, dass die Ausnahmeregelung, nach der vorübergehend Papierfotos akzeptiert wurden, nur bis zum 31. Juli 2025 galt. Ab dem 1. August 2025 dürfen die Mitarbeiter der Bürgerbüros und Ausländerbehörden keine Papierfotos mehr für elektronische Dokumente annehmen.

Für welche Dokumente Papierfotos nicht mehr akzeptiert werden

Gemäß § 5a der Personalausweisverordnung (PauswV) gilt dieselbe Regelung zur elektronischen Übermittlung für den deutschen Personalausweis. Die Aufenthaltsverordnung (AufenthV) legt in ihrem § 60 fest, dass die Bestimmung des § 6 Absatz 2 Satz 3 des Passgesetzes auch für das E-Passbild für den Aufenthaltstitel, für Titel nach einheitlichem Muster und für Reisedokumente für Ausländer, Flüchtlinge und Staatenlose gilt.

Zwei erlaubte Wege der Einreichung

Gemäß § 6 Abs. 2 des deutschen Passgesetzes (PassG) gibt es in Deutschland zwei Wege der Einreichung; für einen Pass, der im Ausland ausgestellt wird, ist unter bestimmten Bedingungen ein Papierfoto im Format 45 × 35 mm erlaubt:

  • Variante 1: Über einen Dienstleister. Der Fotograf macht das Bild elektronisch und übermittelt es auf sicherem Weg an die Passbehörde. § 4 der Passverordnung (PassV) detailliert, dass unter einem sicheren Weg die Nutzung eines Cloud-Anbieters oder die Übermittlung von einem zertifizierten Gerät verstanden wird, das direkt mit dem Netzwerk der Behörde verbunden ist.
  • Variante 2: In der Behörde selbst. Die Behörde erstellt das Foto elektronisch mit eigenen zertifizierten Aufnahmegeräten (Terminals).

Ausnahmen: Führerschein, Aufkleber im Pass und Anträge im Ausland

Aufenthaltserlaubnisse für Ukrainer (Einkleber im Pass)

Die kritischste Ausnahme betrifft Flüchtlinge aus der Ukraine. Das Landesamt für Einwanderung Berlin unterscheidet klar zwischen den eAT-Plastikkarten und Papieraufklebern. Gemäß ihrer Erklärung sind die Ausstellung von Aufenthaltserlaubnissen für Geflüchtete aus der Ukraine in den Pass, sowie von Duldungen und Aufenthaltsgestattungen von der digitalen Reform ausgenommen.

Die offizielle Anforderung besagt: Personen, die von diesen Ausnahmen betroffen sind, müssen weiterhin nicht-digitale biometrische Passbilder auf Fotopapier mitbringen.

Führerschein

Die zweite große Kategorie betrifft Autofahrer. Nach Angaben der Stuttgarter Behörde ist der Führerschein von den neuen Regeln ausgenommen. Der Gesetzgeber hat für ihn bisher keinen Mechanismus für ein digitales Foto vorgesehen. § 21 Abs. 3 Nr. 2 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) verlangt ein Lichtbild für den Führerschein, das ausgedruckt eingereicht werden muss und den Bestimmungen der Passverordnung entspricht, jedoch ausschließlich in Form eines Papierabzugs.

Konsularische Beantragung im Ausland

Der dritte Fall wird in § 16 Abs. 3 PassV beschrieben. Wenn Sie einen deutschen Reisepass bei einer Passbehörde im Ausland (zum Beispiel in einem Konsulat) beantragen und eine elektronische Aufnahme mit den Geräten der Behörde dort nicht möglich ist, erlaubt das Gesetz die Einreichung eines aktuellen Papierfotos im Format 45 mal 35 Millimeter im Hochformat ohne Rand. In diesem Fall vermerkt die Behörde im Passregister „nicht verifizierbar“.

Vergleich: digitales Passbild und Papierfoto

Dokument Wird Papier akzeptiert? Erlaubter Einreichungsweg Staatliche Gebühr für das Foto
Elektronischer Aufenthaltstitel (eAT) mit Chip Nein (ab 01.08.2025 verboten) Terminal oder DataMatrix-Code 6,00 Euro im Terminal
Personalausweis und Reisepass Nein (innerhalb der BRD verboten) Terminal oder DataMatrix-Code 6,00 Euro im Terminal
Einkleber im Pass (Flüchtlinge aus der Ukraine) Ja (Ausnahme) nicht-digitales biometrisches Foto auf Fotopapier Behörde veröffentlicht keine Angaben
Führerschein Ja (Ausnahme) Nur Papierfoto 35x45 mm Behörde veröffentlicht keine Angaben
Duldung und Aufenthaltsgestattung Ja (Ausnahme) nicht-digitales biometrisches Foto auf Fotopapier Behörde veröffentlicht keine Angaben
Dieselben Formate im selben Maßstab

DeutschlandFührerschein · Anforderungen

DeutschlandAufenthaltstitel · Anforderungen

DeutschlandDeutscher Reisepass · Anforderungen

DeutschlandPersonalausweis · Anforderungen

Warum die Behörde Fotos ablehnt und was dann gilt

Der Übergang zur digitalen Biometrie hat neue Gründe für die Ablehnung von Dokumenten geschaffen. Basierend auf den Erläuterungen deutscher Stadtverwaltungen lassen sich die häufigsten Gründe identifizieren, durch die Antragsteller Zeit und Geld verlieren:

  • Ein Umschlag mit Ausdrucken für ein Plastikdokument. Der teuerste Fehler ist es, mit klassischen Papierfotos zu einem Termin für einen elektronischen Aufenthaltstitel zu erscheinen. Ab dem 1. August 2025 hat der Mitarbeiter keinen Ermessensspielraum mehr, diese anzunehmen. Wie die Stadtverwaltung Stuttgart es formuliert: Die Mitarbeiter „dürfen ab diesem Zeitpunkt keine Papierfotos mehr akzeptieren“.
  • Digitale Datei auf einem USB-Stick oder im Telefon. Die Logik „Wenn Sie kein Papier nehmen, nehmen Sie die Datei“ funktioniert in Deutschland nicht. Nicht nur das digitale Format ist entscheidend, sondern ausschließlich der Übertragungsweg. Stuttgart weist ausdrücklich darauf hin, dass selbst erstellte und ausgedruckte Fotos sowie digitale Fotos auf eigenen Datenträgern nicht verwendet werden können. Die Datei muss über ein sicheres Verfahren eingehen — über einen Cloud-Anbieter oder von einem zertifizierten Gerät, das direkt an das Netzwerk der Behörde angeschlossen ist.
  • Ein Bild vom Fotografen ohne Code. Nicht jedes Fotostudio ist für die neuen Regeln geeignet. Es wird nur ein Dienstleister benötigt, der an das System angeschlossen ist und einen Passbild-Code für das Bürgeramt (DataMatrix-Code) ausgibt. Wenn das Studio Ihnen ein Bild ohne einen solchen Code übergeben hat, ist es nicht in das Netzwerk integriert, und seine Arbeit ist nutzlos.
  • Die Annahme der Universalität für zwei Dokumente. Genau hier zahlen die Menschen doppelt: Für den elektronischen Aufenthaltstitel ist Papier verboten, für den Führerschein ist Papier jedoch weiterhin Pflicht. Ein einziger Besuch beim Fotografen deckt nicht beide Bedürfnisse ab. Wenn Sie beide Dokumente am selben Tag beantragen, benötigen Sie sowohl den DataMatrix-Code als auch den Umschlag mit dem 35x45 mm Papierfoto.
  • Umgekehrte Logik für Ukrainer. Eine Person, die in den Nachrichten gelesen hat, dass „Papier nicht mehr angenommen wird“, kommt ohne dieses zur Behörde für den Aufenthaltserlaubnis-Aufkleber und geht leer aus. Für den Einkleber ist Papier obligatorisch.
  • Die Erwartung eines Ausdrucks „auf Vorrat“. Kunden von Fotografen erwarten oft, zusammen mit dem digitalen Code auch einen Ausdruck zu erhalten. Das Kreisverwaltungsreferat München antwortet auf die Frage „Bekomme ich das Foto zusätzlich ausgedruckt?“ jedoch direkt: Nein, das Bild wird ausschließlich digital für Ihr Dokument verwendet.

Schritt für Schritt: Wie Sie ein Foto nach den geltenden Regeln einreichen

Je nach Art des Dokuments unterteilt sich das Vorbereitungsverfahren in mehrere Schritte.

  1. Art des Dokuments bestimmen: Prüfen Sie, welches Dokument genau erstellt wird. Handelt es sich um eine elektronische Karte (eAT) oder einen Reisepass, gehen Sie zu Schritt 2. Wenn es sich um einen Führerschein, eine Duldung oder einen Einkleber handelt, benötigen Sie ein normales Papierfoto.
  2. Weg für das digitale Foto wählen: Sie können das Foto an einem Terminal der Behörde (PointID-Geräte) machen. Gemäß § 48 Abs. 1 Nr. 16 AufenthV wird für die Erstellung des Fotos durch die Behörde eine bundeseinheitliche Gebühr von 6,00 Euro erhoben. München rät, 5–10 Minuten zusätzlich vor dem Termin für die Bedienung des Automaten einzuplanen. Für Babys und Kleinkinder empfiehlt München ebenfalls, sich im Voraus an ein Fotostudio oder einen Dienstleister zu wenden.
  3. DataMatrix-Code erhalten: Wenn Sie sich für ein Studio entschieden haben, stellen Sie sicher, dass es den technischen Standard TR-03121 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unterstützt. Nach der Aufnahme gibt Ihnen das Studio einen DataMatrix-Code.
  4. Ablauf beim Termin: Wenn Sie mit einem Code gekommen sind, geben Sie diesen dem Mitarbeiter (ein Ausdruck des Gesichts selbst ist nicht erforderlich). Wenn Sie am Terminal der Behörde fotografiert wurden, ruft der Mitarbeiter Ihr Bild aus der internen Datenbank ab. Gemäß § 9 PassV wird das Foto sofort nach dem Herunterladen vom Gerät der Behörde gelöscht, spätestens jedoch nach 96 Stunden.
  5. Zahlung der Gebühren: Die Gebühr von 6 Euro für das Foto am Terminal wird der Gesamtrechnung hinzugefügt. Beispielsweise kostet die Neuausstellung eines Dokuments mit Chip 67 Euro, und die Express-Herstellung des Titels schlägt mit zusätzlichen 35 Euro zu Buche.

Anforderungen an Papierfotos nach Anlage 8 PassV

Obwohl der Übertragungsweg des Fotos für die meisten Dokumente digital geworden ist, haben sich die biometrischen Anforderungen an die Bildkomposition selbst nicht geändert. Sie sind in Anlage 8 zur Passverordnung (Anlage 8 PassV) verankert und entscheidend für diejenigen, die Papierfotos für den Führerschein oder Aufkleber einreichen.

  • Gesichtsanteil: Das Foto muss das Gesicht von der Kinnspitze bis zum oberen Kopfende zeigen. Beide Gesichtshälften müssen deutlich erkennbar sein. Das Gesicht muss 70–80 % der Höhe des Fotos einnehmen. Es sei angemerkt, dass das Gesetz genau diesen Prozentsatz festlegt, ohne konkrete Millimeterangaben für die Kopfhöhe von Autofahrern zu nennen.
  • Hintergrund: Das Gesetz verlangt, dass der Hintergrund einfarbig und ohne Schatten ist und einen deutlichen Kontrast zu Gesicht und Haaren bildet. In der Praxis bedeutet dies eine helle, neutrale Farbe, die nicht mit Ihrer Kleidung oder Ihrem Hautton verschmilzt.
  • Gesichtsausdruck: Der Ausdruck muss völlig neutral sein. Der Blick muss direkt in die Kamera gerichtet sein und der Mund muss geschlossen bleiben.
  • Bildqualität: Die Farben, insbesondere der Hautton, müssen realistisch wiedergegeben werden. Die Verwendung von Retusche und Filtern ist verboten.
  • Kopfbedeckungen: Diese sind ausschließlich aus religiösen Gründen erlaubt. Die Behörde kann aus medizinischen Gründen, die nicht nur vorübergehender Natur sind, Ausnahmen zulassen.

Größe und Alter von Passbildern im weltweiten Vergleich

Der deutsche Standard für Papierfotos von 35x45 mm ist in Europa klassisch, aber in der weltweiten Praxis nicht die einzige Möglichkeit. In unserer Datenbank mit 241 Dokumentenprofilen haben 229 eine feste Druckgröße, und sie verwenden 17 verschiedene Größen. Das deutsche Format 35x45 mm ist am weitesten verbreitet (148 Profile). Zum Vergleich: Am nächsthäufigsten sind 51x51 mm (16 Profile), 30x40 mm (14) und 40x60 mm (11).

Was den Hintergrund betrifft, verlangen 52 von 241 Profilen in unserer Datenbank strikt einen weißen Hintergrund, 23 einen spezifischen nicht-weißen Farbton (z. B. Hellgrau), und der Rest beschränkt sich auf die Anforderung eines einfachen hellen Hintergrunds ohne Festlegung der genauen Farbe, was dem deutschen Ansatz aus Anlage 8 entspricht. Bezüglich des Alters des Fotos setzen laut der Datenbank 30 Profile eine Grenze von 6 Monaten und 2 Profile von 3 Monaten. Das deutsche Gesetz formuliert diese Anforderung mit dem Wort „aktuell“.

10Fragen

6 Antworten
01Kann ich ein digitales Foto auf einem USB-Stick zur deutschen Behörde mitbringen?

Nein. Die Stuttgarter Behörde betont ausdrücklich, dass digitale Fotos auf eigenen Datenträgern nicht verwendet werden. Die Aufnahme muss über einen sicheren elektronischen Kanal vom Fotografen oder Dienstleister eingehen.

02Was kostet das Passbild am Terminal in der Behörde?

Gemäß § 48 der Aufenthaltsverordnung (AufenthV) beträgt die Gebühr für die Erstellung des Fotos durch die Behörde selbst 6 Euro.

03Welche Anforderungen gelten für das Führerschein-Passbild in Deutschland?

Für den Führerschein muss weiterhin ein klassisches Papierfoto mitgebracht werden. Der Gesetzgeber hat dafür bisher keinen Mechanismus für ein digitales Foto vorgesehen. Viele fragen sich beim Führerschein-Passbild: Papier oder digital? Hier lautet die Antwort klar Papier.

04Müssen ukrainische Geflüchtete ein Papierfoto mitbringen?

Ja, wenn es sich um eine Aufenthaltserlaubnis handelt, die als Aufkleber in den Pass eingeklebt wird, oder um Duldungen und Aufenthaltsgestattungen. Die Berliner Behörde hat diese Dokumente offiziell von der digitalen Reform ausgenommen.

05Was bekomme ich beim Fotografen statt eines ausgedruckten Passbilds?

Ein an das Übermittlungssystem angeschlossener Fotograf gibt Ihnen einen DataMatrix-Code (oder QR-Code). Sie nehmen diesen Passbild-Code mit zum Bürgeramt anstelle eines Ausdrucks.

06Wie lange wird das am Behördenterminal aufgenommene Bild gespeichert?

Gemäß § 9 der Passverordnung (PassV) wird das Foto sofort gelöscht, nachdem die Behörde es heruntergeladen hat, spätestens jedoch wird es 96 Stunden gespeichert.

11Offizielle Quellen

  1. Passgesetz (PassG) § 6
    gesetze-im-internet.deabgerufen am
  2. Passverordnung (PassV) § 4
    gesetze-im-internet.deabgerufen am
  3. Passverordnung (PassV) § 9
    gesetze-im-internet.de
  4. Passverordnung (PassV) § 16
    gesetze-im-internet.de
  5. Passverordnung (PassV) Anlage 8
    gesetze-im-internet.de
  6. Personalausweisverordnung (PauswV) § 5a
    gesetze-im-internet.deabgerufen am
  7. Aufenthaltsverordnung (AufenthV)
    gesetze-im-internet.deabgerufen am
  8. Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) § 21
    gesetze-im-internet.deabgerufen am
  9. Landesamt für Einwanderung Berlin
    berlin.deabgerufen am
  10. Landeshauptstadt Stuttgart
    stuttgart.deabgerufen am
  11. Landeshauptstadt München
    stadt.muenchen.deabgerufen am
  12. Verordnung (EG) 2252/2004
    eur-lex.europa.euabgerufen am

Yevhen Kravchenko, Gründer von Anfas.Pro, betreut diesen Beitrag. Veröffentlicht am . Am mit amtlichen Quellen abgeglichen.

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3 Min. LesezeitБундестаг Німеччини

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